Konzept für Sprachkurse, die im Vorfeld des theoretischen Unterrichts für Führerscheine und den Prüfungen durchgeführt werden

Wir möchten Ihnen heute unsere bundesweit aktive und nach „AZAV“-zertifizierte „Akademie für Berufsförderung“ und unsere Idee eines Konzeptes „Verbundes von Kooperationspartnern“ vorstellen.

Überalterung ist das Problem, denn schätzungsweise scheiden jährlich 30.000 Lkw-Fahrer aus dem Beruf aus. Dem gegenüber stehen gerade einmal 16.000 neue Fahrer. Angesichts dieser Entwicklung droht Deutschland laut der Initiative „FairTruck“ eine Lücke von mindestens 150.000 fehlenden Fahrern bis zum Jahr 2022.

Wir möchten die beteiligten Unternehmen Transport- und Logistikunternehmen, Fahrschulen sowie die Agentur für Arbeit/Jobcenter und die zuständigen Verbände zu einem Kooperationsverbund zusammenführen, um dem Fachkräftemangel für die Berufsgruppe der Berufskraftfahrer entgegenzuwirken.

 In der heutigen Zeit wird es für Transport- und Logistikunternehmen immer schwieriger neue Mitarbeiter (Fachkräfte/Berufskraftfahrer) zu finden. Der Fachkräftemangel in der Berufsgruppe der Berufskraftfahr wird immer gravierender.

Meistens enden diese Versuche neue Fachkräfte zu finden dahingehend, dass selber Mitarbeiter/Fachkräfte ausgebildet werden müssen. Leider bewerben sich auch hier nicht ausreichend viele Interessenten, um den Bedarf an neuen Mitarbeitern zu decken.

Obwohl es eigentlich zwingend notwendig wäre, fremdsprachliche Interessenten in den Bewerberpool aufzunehmen, ist es leider sehr häufig so, dass fremdsprachliche und ausländische Bewerber nicht berücksichtigt werden, weil das angeeignete Sprachniveau nicht ausreicht, um dem theoretischen Unterricht in den Fahrschulen zu folgen und zu verstehen und die anstehenden Prüfungen bei der IHK zu bestehen. Damit ist es für zahlreiche Interessenten so gut wie ausgeschlossen diesen Beruf zu erlernen oder auch als Fachkraft in ein entsprechendes Arbeitsverhältnis zu gelangen bzw. arbeiten zu können.

Ein wichtiges Instrument und ein wichtiger Qualifizierungsbestandteil, um dem Fachkräftemangel bei den Berufskraftfahrern entgegenzuwirken, die im gewerblichen Personen- oder Güterverkehr tätig sein wollen, ist die „Beschleunigte Grundqualifikation“.

 

Viele Interessenten haben migrationsbedingt nur geringe deutsche Sprachkenntnisse. Die Qualifizierung zum Berufskraftfahrer erfordert jedoch ein fachsprachliches Niveau, das diese Personengruppen vor große Herausforderungen stellt. Dies gilt ebenfalls für den praktischen Anteil der Ausbildung.

Um die Inhalte der Ausbildungsmaßnahmen zu verstehen, bieten wir nun einen vorangehenden Sprachkurs an, der entsprechende Sprachhemmnisse beseitigten wird und inhaltlich auf die Teilnahme an der Beschleunigten Grundqualifikation vorbereiten soll.

Die Prüfungsvorbereitung der fachsprachlichen Inhalte zur Vorbereitung der IHK-Prüfung wird hierdurch wesentlich erleichtert. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Sprachkurs ist ein Sprachniveau A1, A2 oder B1. Dieses Sprachniveau wird nach einer Sprachstandfeststellung auf ein einheitliches Sprachniveau geschult. Die Teilnehmer können ihr Sprachniveau über Zertifikate, Zeugnisse oder Bescheinigungen vor der Anmeldung nachweisen. Sollte kein Nachweis vorhanden sein, so muss der Teilneh-mer vor der Maßnahme einen Sprachtest durchführen.

Als Dozenten wird pädagogisches Personal eingesetzt, das einen fachlichen, auf den Bereich der Beschleunigten Grundausbildung für Berufskraftfahrer ausgerichteten Sprachunterricht durchführt.

Im Lehrgang enthalten ist auch ein Praxismodul, welches direkt am Fahrzeug vom Fahrlehrer zusammen mit der Deutschlehrkraft durchgeführt wird.

Ziel des Sprachkurses ist die Verbesserung der fachsprachlichen Kenntnisse zur Vorbereitung der Teilnahme an der Beschleunigten Grundqualifikation für Berufskraftfahrer sowie zur Vorbereitung für den Führerscheinerwerb.

Die Teilnehmer erhalten Unterstützung bei der Berufsplanung und der Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Dies wird über die Fertigstellung von entsprechenden Bewerbungsunterlagen zum Ende des Sprachkurses erfolgen. Weiterhin werden die Teilnehmer auf Bewerbungsgespräche vorbereitet.

Der Kurs endet mit einer TELC   - Prüfung o.ä.

 

Unsere Sprachkurskonzepte sind sehr zielführend und unterstützen in erster Linie alle ausländischen und fremdsprachlichen Bewerber aber auch alle Ausbildungsbetriebe und -schulen sowie Agenturen für Arbeit und Jobcenter. Kein Bewerber muss mehr wegen Sprachhemmnissen abgelehnt werden, da die Ausbildungsanwärter vor der Ausbildung auf das entsprechende Sprachniveau gefördert und auf die Prüfung vor der IHK vorbereitet werden.

Für diesen Spezialkurs Deutsch wurden spezielle Lehrmaterialien mit Erklärungen in Englisch und Arabisch sowie in europäischen Fremdsprachen entwickelte, die den Teilnehmern zur Verfügung stehen.